
Picassos wahres Gesicht! - Pablo Picasso ist nicht nur ein Maler und Theaterschreiber gewesen, nein, er war auch ein Mann, und zwar ein sehr besitzergreifender.Gerade deshalb ist es so wichtig von Zeitzeugen Berichte über ihn zu lesen. Eine Angelegenheit, die Francoise Gilot superb über die Feder erledigt. Ihr Leben an seiner Seite war keinesfalls ein Zuckerschlecken.Es ist ein spannendes Buch, welches den Künstler und den Menschen nahe bringt. Ein Buch, das Licht wirft auf unsere Fehlannahme, dass berühmte Menschen keine Makel hätten. Aber es ist auch ein Buch, welches uns klar macht, dass wir immer auch ein Stück selbst das Leben anderer mit unserem eigenen verflechten. Die Vor- und Nachteile müssen wir dabei genau abwägen.
Hervorragende Biographie - Francoise Gilot beschreibt tabulos und ehrlich ueber ihr Leben mit der Persoehnlichkeit Picasso. Fast schon beilaeufig erklaert sie die wichtigsten Menschen, Inspirationen und Techniken in Zusammenhang mit Picassos Werk. Sie wurde so zu seiner intimsten Kunstkritikerin und Muse. Ihr menschliche Staerke und ihre Professionalitaet ist dem Leser des Buches durchgehend gegenwaertig.Die beste Kuenstlerbiographie, die ich bis jetzt gelesen habe.
Folgen wir unserem Herzen - Genießen wir die heiter ironische Atmosphäre, welche Francoise Gilot verbreitet, indem sie uns teilhaben lässt am Leben mit einem unglaublich kauzigen Picasso. Lernen wir nebenher noch einiges Interessantes aus der Bildenden Kunst. Zum Lesen benötigt man übrigens einen gemütlichen Sessel, einen Sonnenschirm, genügend Kaffee und Rotwein und gelegentlich eine gute Zigarre.
Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben - Zwar erschien das Buch erstmals bereits 1965, worauf es sich monatelang auf den Bestsellerlisten in Amerika und Frankreich tummelte, doch das hat ihm keinen Abbruch getan - das Thema, das Francoise Gilot fortwährend glänzend und ehrlich beschreibt, ist damals genauso aktuell wie heute. Normalerweise bin ich kein Belletristik-Fan, vielmehr hat mich meine Kunstlehrerin auf diesen Titel gebracht (Danke!), doch dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich war immer wieder überrascht wie tiefgründig und ausführlich Picassos einstige Geliebte ihre Gefühle, Konfliktanalysen und vieles mehr zu beschreiben vermag. Das führt vor allem dazu, dass die Distanz zum Plot aufbricht - es hat den Anschein, als ob man dabei gewesen ist.Dass die Autorin eine besondere Persönlichkeit sein muss, beweist allein der Fakt, dass sie das Buch ~10 Jahre nach der 1. Begegnung mit Picasso geschrieben hat und sich ganze Blöcke von Dialogen originalgetreu über diesen langen Zeitraum im Kopf behalten hat.Ein Buch, dessen ~360 Seiten ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.
Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben - Zwar erschien das Buch erstmals bereits 1965, worauf es sich monatelang auf den Bestsellerlisten in Amerika und Frankreich tummelte, doch das hat ihm keinen Abbruch getan - das Thema, das Francoise Gilot fortwährend glänzend und ehrlich beschreibt, ist damals genauso aktuell wie heute. Normalerweise bin ich kein Belletristik-Fan, vielmehr hat mich meine Kunstlehrerin auf diesen Titel gebracht (Danke!), doch dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich war immer wieder überrascht wie tiefgründig und ausführlich Picassos einstige Geliebte ihre Gefühle, Konfliktanalysen und vieles mehr zu beschreiben vermag. Das führt vor allem dazu, dass die Distanz zum Plot aufbricht - es hat den Anschein, als ob man dabei gewesen ist.Dass die Autorin eine besondere Persönlichkeit sein muss, beweist allein der Fakt, dass sie das Buch ~10 Jahre nach der 1. Begegnung mit Picasso geschrieben hat und sich ganze Blöcke von Dialogen originalgetreu über diesen langen Zeitraum im Kopf behalten hat.Ein Buch, dessen ~360 Seiten ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.